Braune Wegameise

Anzeiger für Feuchteschäden oder nur Gäste im Museum

Braune Wegameise oder Rotrückige Holzameise (Lasius brunneus)

Biologie: Die Arbeiterinnen sind 2,5-4mm lang. Beine und Fühler sind gelbbraun gefärbt. Als Nahrung dienen zuckerhaltige Stoffe, wie Blattlaussekrete (Honigtau) süße Pflanzensäfte, Nektar oder auch Insekten und deren Larven. Holz wird nicht als Nahrung aufgenommen, sondern als Nistmaterial für das staatenbildenden Insekt genutzt.

Lebensweise: Ameisen gehören zu den staatenbildenden Insekten und legen Nester im Freiland in morschem Holz, aber auch in Gebäuden mit schadhaften, morschen Holzanteilen (Fachwerk, Holzverkleidungen, Konstruktionshölzer) an. Immer häufiger findet man die Tiere auch in Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen oder im Inneren von Gebäuden an weichen Isolierungen, wie z.B. Styropor-Dämmung.

Schäden: Einem Befall geht meist ein Nässeschaden mit Fäulnis an Holzsubstanz voraus. Abbau von Isoliermaterial durch den Nestbau mit Laufgängen und Kammern für die Vorräte oder Nachwuchs.

Monitoring
Klebefallen oder Klebebänder
Auffinden von Genagsel (Ameisen- und Holzteilchen, Gebrösel des Isoliermaterials aus Decken oder Verkleidungen

Literatur

Braune Wegameise – DSV Berufsverband | Deutscher Schädlingsbekämpfer-Verband e.V. (dsvonline.de)

Stephan Biebl

Dipl.Ing. (FH) Holztechnik
Mariabrunnweg 15
D-83671 Benediktbeuern

Telefon 08857 – 69 70 40
Fax 08857 – 69 70 41
info@museumsschaedlinge.de

instagram

Schädlinge nach Werkstoffen sortiert

© , Stephan Biebl, Dipl.Ing. (FH) Holztechnik