Steinmarder

Besiedlung von Speichern in Gebäuden

Steinmarder Martes foina

Lebensweise Marder nutzen Speicherräume als Schlafplatz und verschmutzen dort durch Kot und Urin. Über offene Stellen am Dach können Marder auch bis in Depoträume (offene Speicher) vordringen und dort Verunreinigungen oder Kadaver (tote Tiere) hinterlassen. Die Kadaverreste locken häufig Fliegen oder Speckkäfer an, die sich im Gebäude weiter verbreiten können.

Schäden Häufig werden Wärmedämmungen, wie Mineralwolle, vom Marder regelrecht “zerfetzt”, um darin Laufgänge anzulegen oder es als Schlafplatz-Isolierung zu nutzen. Kot und Urin verschmutzen Oberflächen in Räumen. Bei einem Parasitenbefall können Marder auch Insekten, wie Flöhe o.ä. ins Gebäude einschleppen.

Abwehr Dauerhaft bewährt sich nur eine mechanische Abdichtung (z.B. Lochblech o.ä.) von offenen Eintrittspforten in ein Gebäude, wenn dies vom Marder langzeitig besiedelt wird. Kurzzeitig können professionelle Geruchsmittel (Repellents) zur Vergrämung helfen. Ultraschallgeräte oder akustische Maßnahmen (Radiomusik) sind i.d.R. nicht wirkungsvoll.

Stephan Biebl

Dipl.Ing. (FH) Holztechnik
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