Pelzkäfer

Materialschädlinge in Museen, Textilsammlungen und historischen Gebäuden

Pelzkäfer gehören zur Gattung der Pelzkäfer (Attagenus) in der Familie der Speckkäfer (Dermestidae), Ordnung der Käfer (Coleoptera) in der Klasse der Insekten (Insecta).

Pelzkäfer-Arten

Lebensweise Erwachsene Pelzkäfer sind aktive Flieger und werden von Lichtquellen angezogen (z.B. Fenster). Im Freiland ernähren sie sich von Nektar und Pollen. Die schädigenden Pelzkäferlarven sind in der Lage, das z. B. in Haaren (Wolle, Filz), Federn oder toten Insekten enthaltene Protein Keratin zu verdauen.

Typisch bei einem Larvenbefall ist, dass sich die Tiere oft abseits vom Fraßort versteckt halten, beispielsweise in Fugen und Ritzen von Holzfußböden, unter Teppichen oder in dunklen Ecken von Kleiderschränken.

Schäden Die Larven ernähren sich hauptsächlich vom Protein Keratin, welches unter anderem in Haaren (Wolltextilien), Federn und Horn enthalten ist. Die Larven verursachen Schäden an Insektenpräparaten (z.B. zoologische Sammlungen) oder ausgestopften Vögeln und Säugetieren.

Monitoring
KäferLarven
Klebefallen (mit/ohne Köder), PheromonKlebefallen (mit/ohne Köder)

Literatur

Pinninger, D. / Landsberger B. / Meyer A. / Querner P.  2016.  Handbuch Integriertes Schädlingsmanagement in Museen, Archiven und historischen Gebäuden, Gebr. Mann Verlag Berlin.

Stephan Biebl

Dipl.Ing. (FH) Holztechnik
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