Schimmelpilze

Indikator für überhöhte Luftfeuchtigkeit in Gebäuden

Biologie und Lebensweise: Die auch als “Schmutzfresser” bezeichneten Schimmelpilze sind in Gebäuden ein häufiger Indikator für überhöhte Luftfeuchtigkeit. Schimmelpilzsporen sind ständig in der Luft und benötigen ein Substrat und Lebensbedingungen. Bestimmte Insektenarten, wie Moderkäfer können sich von Schimmelpilzen ernähren.

Häufig werden Schimmelpilze mit der Gattung angegeben, wie z.B. Aspergillus spp., Penicillium spp. oder Cladosporium spp. Insgesamt sind bisher rund 30.000 Schimmelpilz-Arten beschrieben worden, je nach Autor. Rund 50 dieser Arten sind bei Feuchteschäden in Innenräumen immer wieder anzutreffen.

Schäden: Schimmelpilzbefälle in Innenräumen lassen sich in zwei große Schadenstypen einteilen. Sichtbare und versteckte Schimmelpilzbefälle, wie z.B. auf Objekten oder hinter Innendämmungen von Gebäuden.

Literatur

Messal C. (2018) Kompendium. Schimmel in Innenräumen. Erkennen, Bewerten, Sanieren. Fraunhofer IRB Verlag. 304 Seiten

Meier C., Petersen K. (2006) Schimmelpilze auf Papier. Ein Handbuch für Restauratoren. Biologische Grundlagen, Erkennung, Behandlung und Prävention. Der Andere Verlag Tönning. 217 Seiten

Stephan Biebl

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