Schädlingsbestimmung

Erkennen von schädlichen Insekten oder Nagetieren

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Schimmelpilz-Bekämpfung

Methoden zur Beseitigung und Prävention

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Chemische Holzschutzmittel

Flüssige oder gasförmige Insektizide gegen Holzschädlinge

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Fraßgelköder

Biozide Gele / Pasten zur Bekämpfung von Insekten

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Klebebänder

Mechanische Barrieren zum Fangen und Kontrollieren von laufenden Insekten

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Silikatstäube

Trocknungsstäube mit dauerhafter physikalischer Wirksamkeit

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Holzbewohner

Insekten am oder im Holz als kurzzeitiger Gast

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Schimmelkäfer

Anzeiger für Feuchteproblem in Gebäuden und Schimmelpilzfresser

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Kohlendioxid (CO2)

Eine Verwendung von Kohlendioxid (CAS-Nummer: 204-696-9) als Insektizid oder Rodentizid ist nach aktuellen europäischen Bestimmungen für Biozide nicht möglich (Stand 2025)

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Dekontamination von Schadstoffen

Schadstoffe können in Gebäuden vorkommen und/oder an musealen Objekten enthalten sein.

Eine Übersicht zu Gefahrstoffen gibt die deutsche Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), zu finden auf der Homepage der BAUA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), die umfassende Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bei Tätigkeiten mit verschiedenen Gefahrstoffen regelt.

Eigenschaften von Gefahrstoffen

  • aktut toxisch (Aufnahmewege über Atmung oder Haut)
  • hautreizend
  • keimzellmutagen
  • hautsensibilisierend
  • toxisch bei wiederholter Applikation

Übersicht über Schadstoffe in Gebäuden

  • Rückstände im Hausstaub (Insektizide, Fungizide)
  • Giftige Stäube (Asbest, Arsen, DDT, Naphtalin usw.)
  • Schimmelpilze
  • Holzschutzmittelrückstände
  • Taubenkot (biologisch)

Technische Schutzmaßnahmen

  • Vermeiden oder vermindern von Schadstoffexpositionen
  • Be-/Entlüftung von Räumen
  • Personenbezogene Maßnahmen (Körperschutz, PSA)
  • Dekontamination mit staubbeseitigenden Maschinen (z.B. Industriesauger mit Spezialfiltern)
  • Schadstoffmessungen / Analytik

Eine Übersicht von verschiedenen Verfahren zur Abreicherung von Schadstoffen am Holz findet sich in nachfolgender Literaturquelle:

Dekontamination von Holzschutzmittel belastetem Holz nach WTA-Merkblatt* 1-8 (2013) Teil 1

  • Luft- und bautechnische Maßnahmen
  • Mechanische Reinigungsverfahren
  • Mechanisch/Abrasive Verfahren
  • Maskierungen
  • Absperrungen/Barrieren
  • Lösemittelextraktion
  • Thermische Verfahren
  • Unterdruckdesorption
  • Laserstrahlen
  • Abbeizen
  • Bauteilbezogene Anwendung
  • Erfolgskontrolle

*Bezug von WTA-Merkblättern über die WTA-Geschäftsstelle

Stephan Biebl

Dipl.Ing. (FH) Holztechnik
Mariabrunnweg 15
D-83671 Benediktbeuern

Telefon 08857 – 69 70 40
Fax 08857 – 69 70 41
info [at] museumsschaedlinge [dot] de

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Schädlinge nach Werkstoffen sortiert

© , Stephan Biebl, Dipl.Ing. (FH) Holztechnik